Home
Philosophie
Netzwerk
Tätigkeitsfelder
Projekte
Referenzen
Presse
Konsortialpartner
Kontakt
Impressum
Datenschutzerklärung
Wettbewerb Zentrum für Psychiatrie Friedrichshafen, 2008

Der Neubau ZFP bildet mit dem bislang städtebaulich bezugslosen Satellit des städtischen Klinikums einen Raum, der sich in die Landschaft, bzw. zum Bodensee öffnet. Die fußläufige Erschließung erfolgt über das bestehende Fußwegenetz, ein dem Eingang vorgelagerter Platz versammelt die Wege, erschließt angrenzende Bauten und bietet Fußgängern Aufenthalts- und Ausblickqualitäten.

Die zwei Hauptzugänge für Fuß- und Fahrverkehr  werden in einer kleinen Halle, die sich durch alle Ebenen erstreckt, zusammengeführt. Dieser Vertikalraum bildet gleichzeitig Empfang und Wartemöglichkeiten aus, die gesamte Anlage wird von hier erschlossen: in Ebene 01 die Psychosomatik, in Ebene 00 und -01 die Psychiatrie mit ihren beiden Stationen, sowie in Ebene -01 die gemeinschaftlich genutzten Therapie- und Bewegungsbereiche.

Ein zentraler Versorgungskern, gliedert die Eingangshalle, an die die Akutambulanz, Sekretariate, Besprechungsräume und die Stationen angefügt sind. Die Stationen gliedern sich wiederum in Büro- und Aufenthaltsbereiche mit Arztzimmern und Therapieräumen, sowie in Wohn- und Aufenthaltsbereiche für Patienten. Die Patientenbereiche sind mit  offener Ausrichtung der Zimmer und der gemeinsamen Aufenthalts- und Speiseräume in die Landschaft  vorgesehen.

Bei der Psychiatrie werden den Zimmern Freiräume als Aufenthaltsbereiche vorgelagert, diese werden durch Maßnahmen der Freiraumplanung  gegliedert und gegen den Landschaftsraum und den öffentlichen Raum abgegrenzt. Der Freiraum der Psychosomatik ist als geschützte Dachterrasse ausgebildet, so dass keine Überschneidungen oder direkte Sichtbeziehungen zwischen den Bereichen entstehen.

Städtebaulich entsteht eine Figur, die schonend mit der Landschaft umgeht und durch ihre Form eine Raumbildung, sowie -öffnung in die Landschaft hin schafft.





zurück